Faule Lebenskunst
Faule Lebenskunst

»Es muss auch solche wie uns geben, denn gäbe es keine Verlierer, hätten die Sieger niemanden zu besiegen.«

Die Taugenichtse Ferdinand und seine drei Freunde verbringen die meiste Zeit mit Nichtstun. Bis Albert in ihr entlegenes, verwahrlostes Quartier eindringt und die Arbeitsverweigerer aufrüttelt. Der charismatische Alleskönner bringt sie in seinem unermüdlichen Tatendrang dazu, ihr Haus in eine Pension zu verwandeln. Nachdem sie sich lange dagegen wehren, packen sie schließlich mit an, um ihr Leben zu ändern. Ein letzter Ausreißversuch der vier endet jedoch verhängnisvoll ...

Hinreißend skurril erzählt Akos Doma in »Die allgemeine Tauglichkeit« von gescheiterten Lebenskünstlern – eine hintersinnige Parabel auf die Zumutungen unserer Gesellschaft, für die Doma den Adelbert-Chamisso-Förderpreis 2012 erhielt.

 
 
Für den Nachwuchs nur das Beste
Für den Nachwuchs nur das Beste

Kinder haben ist wie Krieg, dachte Corinna Velbisch.

Hysterie in Berlin: Kinder verschwinden von Spielplätzen. Genauer gesagt: Sie werden von Kratern verschluckt, die sich plötzlich unter ihnen auftun. Doch der Spielplatz ist nicht der einzige Ort, an dem die Heranwachsenden in Gefahr geraten. Bei allen Kindern stand der Wechsel aufs Gymnasium kurz bevor. Kommissar Pachulke ermittelt im Kreis der Super-Mamis, die anscheinend alles dafür tun, ihren Kindern die besten Schulen zu ermöglichen ...

Skurril und bitterböse schreibt Rob Alef in seinem hintersinnigen Krimi »Kleine Biester«  über die Bildungsdebatte zwischen PISA-Schock und Schulmassaker.

Beide Autoren lesen im Rahmen der 14. Langen Kreuzberger Buchnacht in Berlin am Samstag, den 12. Mai: Rob Alef um 22 Uhr und Akos Doma um 23 Uhr.

 

 
 

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