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  • Rainer Pöppinghege Tiere im Ersten Weltkrieg Eine Kulturgeschichte ISBN 9783867892001 144 Seiten sofort lieferbar 18,95 €
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    Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg. Doch in das
    Grollen der Artilleriegeschütze und das Rattern der Maschinengewehre mischten
    sich millionenfaches Hufgetrappel, bellten hunderttausendfach Hunde
    und vernahm man den leisen Flügelschlag von Brieftauben. Millionen von
    Reit-, Last- und Zugtieren waren zwischen 1914 und 1918 für die Fortbewegung
    von Menschen und Material unverzichtbar. Und auch wenn nicht jeder Soldat
    mit Pferden, Meldehunden oder Militärbrieftauben zu tun hatte, so fochten
    doch fast alle ihren täglichen Kampf mit Läusen, Wanzen und Flöhen, die in
    den Quartieren und Schützengräben ebenso omnipräsent waren wie Ratten.
    Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege,
    wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden.
    Mit kundigem Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch
    und Tier fokussiert er einen vernachlässigten Aspekt der Historiographie
    und liefert einen aufschlussreichen Essay zum letzten großen Krieg, in den der
    Mensch mit dem Tier zog und der somit das Ende einer jahrtausende alten
    Kulturgeschichte markiert.
     

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