Der neue, herrlich skurrile Roman von Rob Alef! Wer »Das magische Jahr« gelesen hat, wird sich auch auf »Kleine Biester« freuen!
In Berlin verschwinden Kinder von Spielplätzen. Genauer: Sie stürzen in riesige Krater, die sich urplötzlich dort auftun. Hysterie macht sich breit. Was die Kinder verbindet, ist ihre Schulsituation: Der Wechsel in die Oberstufe stand kurz bevor. Kommissar Pachulke ermittelt im Kreis der Eltern … Ein Krimi aus dem eisigen Milieu der Super-Mamis, wo das Leistungsprinzip noch Geltung besitzt und wo Schulmassaker und PISA-Schock eng beieinander liegen.
Thomas Wörtche im Deutschlandradio Kultur über »Kleine Biester«: »Da ist zunächst einmal die liebevoll maliziöse Schilderung eines Milieus, das mit politischer Dauerkorrektheit, peniblem Ökobewusstsein und peinlichen Vornamen (…) nervt, aber ein Konsensterror-Regime errichtet, dem Kinder- und Elternseelen nicht immer gewachsen sind. Hier wird aus Satire die Momentaufnahme eines Zeitgeistes von bedrückender Lockerheit. (…) Ein einfacher Kriminalroman ist Rob Alef für sein Sittenbild eines durchgeknallten Sozialdarwinismus zu wenig, ein Schuss Phantastik muss sein, damit niemand auf die Idee kommt, man habe es bei »Kleine Biester« mit biederem Realismus zu tun. Nichts wäre falscher.«
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