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Dämonisierung durch Vergleich

Informationen zu:

 
Wolfgang Wippermann

Dämonisierung durch Vergleich

DDR und Drittes Reich

ISBN 978-3-86789-060-1

160 Seiten
12,5 x 21,0 cm
brosch.

sofort lieferbar
Preis 9,90 €

Wolfgang Wippermann zeigt in seiner Streitschrift, wie Konstruktion und Erfindung von Totalitarismusdoktrin und Extremismuslegende ihre Anwendung auf die DDR finden. Danach sollen Faschismus und Kommunismus grundsätzlich miteinander vergleichbar, ja weitgehend identisch sein. Letzteres hat zur Verharmlosung des Dritten Reiches und zu einer Dämonisierung der DDR geführt. Beides geschieht aus vergangenheits- und gegenwartspolitischen Motiven. Die beschönigende Relativierung des Dritten Reiches diente der endgültigen Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit, und mit der Dämonisierung der DDR will man die Gegenwart überwältigen, die politikwissenschaftlichen Diskurse bestimmen und den politischen Gegner treffen. Fest steht: Wie auch immer man die Verbrechen der DDR be- und verurteilen mag - ein Auschwitz hat es in ihr nicht gegeben.

Honecker war wie Hitler, Stasi wie Gestapo, Bautzen wie Buchenwald - so heute der Tenor staatlich verordneten Geschichtsbewusstseins: Die DDR war die "zweite deutsche Diktatur", die auf den NS-Staat folgte und mit ihm vieles gemeinsam hatte. Doch stimmt das? War die DDR so "schlimm" wie das Dritte Reich - oder sogar "noch schlimmer"?

 

 

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