drucken   Rotbuch
Die Lok zieht die Bahn

Informationen zu:

 
Manfred Schell

Die Lok zieht die Bahn

Autobiografie

ISBN 978-3-86789-059-5

224 Seiten
12,5 x 21,0 cm
geb. mit Schutzumschlag, mit zahlr. Abb.

sofort lieferbar
Preis 19,90 €

"Die Lokführer arbeiten zu viel und verdienen zu wenig", meinte Manfred Schell, ein Jahr nachdem sich der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn seine Gehälter um 288 Prozent erhöht hatte. Der Sohn eines Lokomotivführers ist im Gegensatz zu Hartmut Mehdorn kein Quereinsteiger, noch weniger Karrierist. Er ist ein Fachmann, der sich von ganz unten hochgearbeitet hat. Am Anfang schrubbte er Viehwaggons, war Heizer und brachte es schließlich bis zum Lokomotiv-Betriebsinspektor. Im Januar 1990 gründete Manfred Schell mit der Ost-GDL die erste freie Gewerkschaft in der DDR, die etwa 90 Prozent der Lokomotivführer organisierte. Manfred Schell ist ebenso ruhig wie frech, Besonnenheit und forsches Herangehen sind seine Markenzeichen, mit denen er den Bahnriesen bezwang.

Er weiß, dass er kein Heiliger ist. Und doch ist es eine Geschichte wie die von David gegen Goliath. In einem der längsten Arbeitskämpfe trotzte Manfred Schell Bahnchef Mehdorn einen eigenständigen Tarifvertrag ab. Sein Leben lang setzte er sich für die Lokomotivführer ein - und eckte nicht selten an. Bereits in den 90ern stimmte er als einziger CDU-Bundestagsabgeordneter gegen die Bahnreform. Der Unbequeme erzählt vom Kampf hinter den Kulissen für seine Kollegen und für eines der modernsten Tarifmodelle - zukunftsweisend für Gewerkschaften im 21. Jahrhundert.

 

 

Leseproben und Pressestimmen



...zurück